habanero pepper flavor… – ja klar !!!

als wir vor 4 jahren in kanada herumgereist sind, habe ich eigentlich fast alle beef jerky sorten die es gab ausprobiert und darunter hatte es auch einige, die ganz schön “spicy” und ziemlich gut mit schwarzem pfeffer bestückt waren. da ich jedoch pfeffer in allen variationen sehr gern habe und auch mit der schärfe gut zurecht komme, fand ich schon damals gefallen auch an diesen jerky sorten.

wie ihr wisst habe ich vor kurzem via ebay eine portion beef jerky aus den usa bestellt und in dem listing stand “habanero pepper flavor”! als kuba und pfeffer fan, habe ich mir nicht viel dabei gedacht und meinte, es handle sich um einen kubanischen pfeffer. nun ist also die sendung bei mir eingetroffen und was habe ich als erstes gemacht, als ich das paket geöffnet hatte? – klaro, gleich drei stück beef jerky in den mund gestopft und ich kann euch sagen, dass war ein grosser fehler!

nach ein paar bissen auf dem getrockneten rindfleisch hat sich in meinem mund das totale fegefeuer ausgebreitet und ich dachte zuerst echt, ich überlebe das nicht! die tränen rannen mir nur so herunter und die schädeldecke wollte sich explosionsartig vom übrigen körper lösen. auch das herausspucken des angebissenen jerkys hat nicht mehr viel geholfen und es verging gut eine halbe stunde, in welcher ich wie ein hund die zunge vor dem mund und nach frischer luft hechelnd durch die wohnung gerannt bin… – was schärferes habe ich in meinem ganzen leben noch nicht im mund gehabt und dabei habe ich schon viel scharfes probiert in allen möglichen exotischen ländern, wo solches essen zum alltag gehört.

zwei stunden später hatte ich dann wieder ein “normales” gefühl im mund und auch meine zunge war wieder im grünen level angekommen. danach habe ich mal habanero pepper auf wikipedia gesucht und was habe ich gefunden? – habanero ist gar kein pfeffer, sondern gehört zu der gattung der paprika gewächse und ist eine der schärften chili sorten die es gibt! ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wer einen solchen fegefeuer jerky essen kann !!

habanero chili

nun, ich habe jetzt eine lösung gefunden. ich muss die beef jerky stücke einfach zuerst unter dem fliessenden wasser entchilisieren, dann kann mensch die dinger trotzdem noch geniessen. sie sind dann zwar immer noch hot genug, aber es geht… – also falls jemand gerne sehr scharf isst, oder jemandem etwas heimzuzahlen hat… ich hätte noch zwei mal 500g scharfen beef jerky zu verkaufen und ich mach interessenten auch einen guten preis dafür! :-)

interessenten melden sich am besten gleich hier in den kommentaren oder via e-mail

na? – wer wagt sich?! ;-))

hinweis für mögliche käufer: das produkt ist an einem sicheren ort und nicht in reichweite von kindern aufzubewahrengiftschärfeklasse 1…

By | 2012-12-01T17:23:47+00:00 14. Mai 2009|Categories: Erstaunliches, Internet|Tags: |19 Comments

19 Kommentare

  1. kusito 14. Mai 2009 @ 18:35 um 18:35 Uhr

    wissen kann auch schützen! ;-)

  2. falki 14. Mai 2009 @ 19:07 um 19:07 Uhr

    scho guet… :-)

    hast du’s gerne scharf?

  3. kopfchaos 15. Mai 2009 @ 7:53 um 7:53 Uhr

    ….. kleiner tipp am rande, das eigentlich scharfe an chilies is’ das darin enthaltene capsaicin, das sehr gut fettlöslich, aber kaum wasserlöslich is’…..
    ….. sprich wasser wegbechern um die schärfe zu bremsen hat eher einen nachteiligen effekt, es wird noch verdünnt und noch mehr im mund verteilt, am besten trinkt man milch, noch besser milch mit kakaopulver um die schärfe zu neutralisieren…..

    ….. und, ja, man heutzutage weiss man doch, dass habaneros sehr scharfe chilies sind, “bildungs”-fernsehen sei dank….. *grin*

  4. falki 15. Mai 2009 @ 8:22 um 8:22 Uhr

    also der beitrag über chili ist im fall erst gerade gestern abend in der sendung einstein auf sf1 gesendet worden… :-)

  5. mee 15. Mai 2009 @ 10:01 um 10:01 Uhr

    Au shit … Ja Habaneros gehören glaub ich zu der schärfsten Chili-Sorte …

  6. rouge 15. Mai 2009 @ 10:02 um 10:02 Uhr

    Danke ich passe. Ich bin ein absoluter Softie was Schärfe betrifft.

  7. Logi 15. Mai 2009 @ 13:30 um 13:30 Uhr

    Also ich wäre dann doch mal an dem Zeugs interesiert, was hast du dir so vorgestellt?
    Wollen wir tauschen, ich hab noch von dem Zeugs hier: http://www.sexylogi.ch/?p=148

  8. falki 15. Mai 2009 @ 13:34 um 13:34 Uhr

    @logi: du bist leider schon zu spät, denn ich hab den teufels jerky bereits verkauft. – übrigens danke kusito für’s vermitteln!

    aber logi sende mir mal deine adresse, dann kann ich dir zumindest mal noch ein muster zustellen!

  9. Logi 18. Mai 2009 @ 10:04 um 10:04 Uhr

    Hi Falki, schaade aber auf das Muster komm ich gerne zurück.
    Du erreichst mich unter der Mail welche ich in diesem Beitrag mitgegeben habe.
    (Für einmal nicht meine Spam adresse)

  10. Logi 19. Mai 2009 @ 21:40 um 21:40 Uhr

    @Falki: 1000 Dank für das Geschmacksmuster.
    Das Zeugs ist super, weltklasse, 1a einfach genial. Du hast mich angefixt du alter dealer.

    Ich hab gleich die ganze Packung neben CSI Miami kucken verputz.

    Auf meiner Skala bewegen wir uns zwischen gut gewürtzt bis scharf, einfach genial.

  11. falki 20. Mai 2009 @ 8:24 um 8:24 Uhr

    @logi: freut mich, dass es dir geschmeckt hat. also für mich ist das eindeutig viel zu scharf… :-)

    hier ist der link zum shop auf ebay:
    http://stores.shop.ebay.com/The-Lucas-Jerky-Store__W0QQ_armrsZ1

    leider hat das unternehmen keine eigene webseite mehr und verkauft nur noch über ebay. aber falls ich mal wieder bestellen sollte, lasse ich es dich wissen!

    übrigens der “Beef Jerky Naga Jolokia” ist glaub noch etwas schärfer…

  12. Bubi 21. Juni 2010 @ 10:09 um 10:09 Uhr

    Habe dies gerade erst durch Zufall gesehen…
    Im Oktober 2009 war ich auf den Philippinen und habe einige Habanero Samen mitgenommen – ja, ich weiß – das ist verboten. Aber wer mal in die Philippinen eingereist ist weiß, wie der Zoll da arbeitet.

    Na, jedenfalls hat mein Schwager diese Samen ausgesät und es sind daraus prima Pflanzen gewachsen, die jetzt bereits reife Früchte tragen.

    Und vor ein paar Tagen hat ein Nachbar eine davon gepflückt und wohl kurz danach gegessen.
    Mein Schwager erzählte, daß er ihn hat vor Schmerzen schreien hören.

    Ich bin echt neugierig, ob dieses Früchtchen, das so harmlos wie eine Baby-Paprika aussieht, auf den Philippinen ein Erfolg wird. Die kleinen Chillies, die sich dort dir Männer (wirklich nur die) ins Essen tun, sind nichtmal 1/10 so scharf.

  13. falki 21. Juni 2010 @ 10:49 um 10:49 Uhr

    @bubi: tolle geschichte und ja! das war das stärkste, was ich bis anhin im mund gehabt habe… :-)

  14. La Merlo 15. Februar 2011 @ 9:21 um 9:21 Uhr

    …ja erstmal hallo!
    Habe deinen Artikel mit einem gewissen Schmunzeln durchgelesen. Ja, diese Habaneros haben es schon in sich. Habe viele Rezepte rund um den Globus ausprobiert, so auch aus Ländern, in denen man gerne scharf isst, wie z.B. Mexiko, versch. Länder aus Lateinamerika und Afrika, etc. Habe von dem Kontinent Afrika zuerst die süd- und westafrikanische Küche entdeckt und komme einfach nicht mehr davon los. Ein Grund dafür ist die meist grosszügige Verwendung der o.a. Chilisorte zusammen mit rotem Palmöl – Rezepte kann ich gerne auf Anfrage liefern – welche dem Ganzen einen Geschmack verleiht, der einfach nicht zu kopieren ist. Ich wurde nach den ersten Gehversuchen richtig süchtig! Zugegeben, wenn man nicht weiss, was einem erwartet, dann kann das schon einen Moment der totalen Ernüchterung bedeuten. ;) Habe auch schon erlebt, dass diese Chillis roh zu gerilltem oder getrocknetem fleisch gegessen werden, wie z.B. Suya-meat (westafrik. Trockenfleisch), Biltong (südafrik. Trockenfleisch), etc.
    Übrigens: Jerky’s haben ihren Ursprung bei den nativen Völkern, wie z.B. in Amerika und Afrika. Es ist eine frühe Form der Vorratshaltung. In Nordamerika haben die indigenen Völker für den Winter Fleisch (meist Büffel) mit Gewürzen zusammen getrocknet, in Afrika wurde sogenanntes Buschmeat, d.h. jegliches Fleisch von wildlebenden Tieren (Büffel, Gnu, Antilope, Gazelle, etc.) verwendet. Die Funktion der Gewürze war das Verderben des Fleischs zu verhindern. Bedingt durch die traurige Geschichte der Versklavung gelang dann auch die afrikanische Konservierungsmethode nach Amerika und hat sich mit dem dortigen Wissen vermischt. Das für die USA so typische Poppcorn kommt auch von den Indianern.
    CU
    P.S.: Ruhig her mit dem Jerky. ;) Bin dankender Abnehmer!

  15. falki 15. Februar 2011 @ 15:00 um 15:00 Uhr

    danke für den tipp mit dem roten palmöl! ich denke in homöopathischen mengen wird das sicher ein wahrer genuss sein. :-)
    der jerky ist leider schon lange aufgebraucht und ich weiss ganz genau, wenn ich wieder bestelle, dann sind die teuflisch gut schmeckenden jerkys in einer woche schon wieder alle weg und ich habe statt abgenommen, zugenommen, weil ich damit dann einfach nicht mehr aufhören kann. aber ich bestell mir den jerky immer beim selben händler auf ebay! schau mal hier:

    http://stores.ebay.com/thelucasjerkystore

    – der typ hat von mir aus gesehen den absolut besten beef jerky und wie du selber sehen kannst auch ganz scharf gewürzten! ich für meinen teil bestelle jetzt eigentlich nur noch den “regular flavor” oder höchstens noch den mit dem “black pepper flavor”, das reicht mir vollkommen… ;-)

    wünsche schon jetzt guten appetit !!

  16. Black Jack 27. Februar 2011 @ 16:21 um 16:21 Uhr

    Hey leute Die habanero Die züchten wir Tonnen weise in unsere Gewächshäusern,
    und so scharf finde ich die Garnicht, Die schärfste Chille der Welt ist Die Piri Piri

    Und Die habanero hat den Scherfagrad 1 auf der skla von 0-10+ Es geht abe rauchn och scherfa Die habanero Passt du Zu chilli Con Carne ode rzu fisch mit brot Oder als Pasta Soße Naja ICha habe schon so einige Scharfe sahcen gegessen Aber Die habanero Ist für mich nicht scharf

  17. Black Jack 27. Februar 2011 @ 16:22 um 16:22 Uhr

    Was ich vergessen habe Chilli Die scharf sind Helfen Gegen krebs Durchfall und Halzschmerzen Auch Gegen zahnschmerzen Und mann Kann auch ein Tee daraus machen

  18. La Merlo 2. März 2011 @ 15:07 um 15:07 Uhr

    Danke für den Tip. Werde mal die Tage bei eBay reinschauen. :) Muß auch ganz gewaltig acht geben, da ich von guten Sachen auch nur schwer die Finger lassen kann.

    Das Basisrezept für DIE westafrik. Würzsoße ist: Chillis + Tomaten + Zwiebeln im Verhältnis: 1(!):1:1, geschmort in etwas Palmöl, abgeschmeckt, nach Wunsch, nur mit Salz oder mit weiteren Gewürzen. Diese Soße habe ich zum ersten Mal als Dip zu Grillfleisch bekommen und das erste Stück recht großzügig eingetaucht, ohne obiges Mischverhältnis zu kennen. Ich sage nur: Holla, die Waldfee! Danach hat wahrscheinlich eine prompte Schutzreaktion eingesetzt(taubheitsgefühl), daß der nächste Bissen mir wirklich lasch vorkam. Kann mit ja mal ein Mediziener erklären, wenn es hier einen geben sollte.

    Alternativ kann man zwar die Chillis auch durch normale Paprika ersetzen und nur einen kleinen fetzen Habaneros zugeben. Jedoch kommt der Eigengeschmack der Habaneros dabei nicht so gut zur Geltung.

  19. La Merlo 2. März 2011 @ 15:51 um 15:51 Uhr

    Es gibt von der Gattung Habanero (Abkomme der Art:Capsicum chinense) verschiedene Arten/Züchtungen. Die Sorten ‘Datil'(Mexico), ‘Red Savina'(USA), ‘Bhut-Jolokia'(Indien) oder ‘Fatalii'(Afrika/Karibik) zählen zu den schäfsten Sorten der Welt. Welche nun DIE schärfste ist, kann ich nicht sagen, aber es spielt für mich auch keine Rolle, da ja letzendlich eigentlich der Geschmack entscheiden sollte, und nicht die Schärfe. Einen Wein beurteilt man ja auch nicht nach dem Alkoholgehalt, sondern nach dem Buket. Ich mag z.B. die Sorte ‘Fatalii’, weil sie eben ein gutes Aroma mit sich bringt. Darum mag ich auch die vergleichsweise milden Jalapeños(Capsicum annuum). Die haben einfach ein klasse Aroma. Habe die schon als Kind heiß und innig geliebt. :) Ginge es mir nur um die Schärfe, dann könnte ich auch einen spritzer Pfefferspray nehmen. ;) In beidem ist ja bekanntlich Capsaicin.

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